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Das Pfefferschiff Kochbuch
53,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Im Restaurant Pfefferschiff in Hallwang wird an Samstagen viermal gekocht. Zweimal für die Gäste und zweimal für die Crew. Patron Klaus Fleischhaker ist der erste, der in der Küche steht. Er hat es nicht weit. Seine Wohnung ist nur ein paar Stufen vom Arbeitsplatz entfernt. Um 8 Uhr früh hackt er Schnittlauch, schneidet Käse, füllt selbst gemachte Marmeladen in kleine Schüsseln und wirft die Kaffeemaschine an. Auf der Tagesordnung steht als erster Punkt nicht die Vorbereitung der Gerichte, sondern das Frühstück für das Team: Eierspeis mit Kräutern, Käse und Schinken vom Bauern sowie Brot vom Bäcker aus Obertrum kommen auf den Tisch – gemeinsame Mahlzeiten sind Fleischhaker wichtig. Szenenwechsel. Vier Stunden später ist das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt. Die Crew steht in der Küche. Der Betrieb läuft auf Hochtouren und Gerichte wie Alpenlachs mit Balsamicomarinade und Selleriecannelloni, Renke mit karamellisiertem Römersalat und Lungauer Eierschwammerln und, Zweierlei vom Reh mit heissem Apfelchutney und Kipferlschmarren verlassen den Pass im Minutentakt. Fleischhaker schwört auf regionale Zutaten von Produzenten, die er persönlich kennt. Schon vor über 20 Jahren, als Küchenchef im Schloss Fuschl, hat Fleischhaker Hummer und Steinbutt von der Karte verbannt und durch Reinanke, Forelle und Saibling ersetzt. „Ich brauche keinen Fisch von anderen Ländern, wenn ich ihn frisch gefangen aus dem See haben kann und ich genier’ mich auch nicht eine Blutwurst auf die Karte zu setzen.“ Seiner Liebe zum heimischen Produkt ist der Spitzenkoch treu geblieben. Er verarbeitet nur beste, saisonale Ware von Weide, Acker, Wald, See und Garten. „Wichtig ist für mich, dass Marillenchutney wie Marillenchutney ausschaut und auch so schmeckt. Ich verzichte auf Schnickschnack und exotische Zutaten.“ Jedes Rezept in Fleischhakers Kochbuch wurde in seinem Restaurant schon einmal serviert – Geheimnisse gibt es nicht. „Kochen muss man sie aber selbst.“ Als Sohn einer Wirtshausfamilie wurde Klaus Fleischhaker der Kochlöffel schon früh in die Hand gedrückt. Ein anderer Beruf als Koch kam für den gebürtigen Waldviertler aus Thaya nie in Frage. Erste Erfahrungen mit der Spitzengastronomie machte er bei der österreichischen Koch-Legende Werner Matt. Danach zog es Fleischhaker ins Grand Hotel in Stockholm und 3 Jahre ins Hotel Steigenberger in Davos in der Schweiz, bevor er sich wieder der heimischen Gastronomie zuwandte. Nach seinem ersten Küchenchef-Posten im Ruster Seehotel bekam er das Angebot, nach Salzburg, genauer ins Schloss Hotel Fuschl zu ziehen. Zur Verfügung standen ihm ein Team aus 25 Köchen und eine internationale Produktvielfalt der Luxusklasse. Fleischhaker entschied sich aber für Regionalität, und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie in der Spitzengastronomie noch nicht inflationär war. Ausschlaggebend war ein Seminar beim deutschen Drei-Sterne-Koch Dieter Müller, das Fleischhakers Einkaufsliste von einem Tag auf den anderen änderte. „Müller hatte ein Prachtexemplar einer Seezunge in der Hand: ein Kilogramm schwer, schön, fleischig, 1 A. Ich hätte sie sofort verarbeitet. Dieter Müller aber riecht daran, macht den Mistkübel auf, wirft den Fisch rein und lässt den Deckel zuschnalzen. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Ich bin ins Restaurant zurückgefahren und habe sofort die Karte umgeschrieben. Kellner, die schon 25 Jahre im Haus gearbeitet haben, konnten nicht glauben, dass ich Hummer und Steinbutt durch Forelle und Saibling ersetze. Wir haben einfach alles auf die Karte geschrieben, was der Fuschlsee hergibt. Die Frische war traumhaft. 30 bis 40 Kilogramm Fisch wurde täglich auf der Terrasse flambiert und über Fenchelholz geräuchert – die Gäste waren begeistert.“ Vier Jahre später machte sich der Spitzenkoch mit seiner Frau und Sommelière Petra selbstständig und übernahm den Salurnerhof in Elsbethen, der innerhalb kürzester Zeit zu den Top-Adressen Salzburgs zählte. 1991 verlagerte Fleischhaker seine Wirkungsstätte aus Platzgründen in den Ort Hallwang in Söllheim, in den sich ein 400 Jahre altes Pfarrhaus neben einer rosaroten Kapelle wie

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 02.07.2020
Zum Angebot
Das Pfefferschiff Kochbuch
39,50 € *
ggf. zzgl. Versand

Im Restaurant Pfefferschiff in Hallwang wird an Samstagen viermal gekocht. Zweimal für die Gäste und zweimal für die Crew. Patron Klaus Fleischhaker ist der erste, der in der Küche steht. Er hat es nicht weit. Seine Wohnung ist nur ein paar Stufen vom Arbeitsplatz entfernt. Um 8 Uhr früh hackt er Schnittlauch, schneidet Käse, füllt selbst gemachte Marmeladen in kleine Schüsseln und wirft die Kaffeemaschine an. Auf der Tagesordnung steht als erster Punkt nicht die Vorbereitung der Gerichte, sondern das Frühstück für das Team: Eierspeis mit Kräutern, Käse und Schinken vom Bauern sowie Brot vom Bäcker aus Obertrum kommen auf den Tisch – gemeinsame Mahlzeiten sind Fleischhaker wichtig. Szenenwechsel. Vier Stunden später ist das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt. Die Crew steht in der Küche. Der Betrieb läuft auf Hochtouren und Gerichte wie Alpenlachs mit Balsamicomarinade und Selleriecannelloni, Renke mit karamellisiertem Römersalat und Lungauer Eierschwammerln und, Zweierlei vom Reh mit heißem Apfelchutney und Kipferlschmarren verlassen den Pass im Minutentakt. Fleischhaker schwört auf regionale Zutaten von Produzenten, die er persönlich kennt. Schon vor über 20 Jahren, als Küchenchef im Schloss Fuschl, hat Fleischhaker Hummer und Steinbutt von der Karte verbannt und durch Reinanke, Forelle und Saibling ersetzt. „Ich brauche keinen Fisch von anderen Ländern, wenn ich ihn frisch gefangen aus dem See haben kann und ich genier’ mich auch nicht eine Blutwurst auf die Karte zu setzen.“ Seiner Liebe zum heimischen Produkt ist der Spitzenkoch treu geblieben. Er verarbeitet nur beste, saisonale Ware von Weide, Acker, Wald, See und Garten. „Wichtig ist für mich, dass Marillenchutney wie Marillenchutney ausschaut und auch so schmeckt. Ich verzichte auf Schnickschnack und exotische Zutaten.“ Jedes Rezept in Fleischhakers Kochbuch wurde in seinem Restaurant schon einmal serviert – Geheimnisse gibt es nicht. „Kochen muss man sie aber selbst.“ Als Sohn einer Wirtshausfamilie wurde Klaus Fleischhaker der Kochlöffel schon früh in die Hand gedrückt. Ein anderer Beruf als Koch kam für den gebürtigen Waldviertler aus Thaya nie in Frage. Erste Erfahrungen mit der Spitzengastronomie machte er bei der österreichischen Koch-Legende Werner Matt. Danach zog es Fleischhaker ins Grand Hotel in Stockholm und 3 Jahre ins Hotel Steigenberger in Davos in der Schweiz, bevor er sich wieder der heimischen Gastronomie zuwandte. Nach seinem ersten Küchenchef-Posten im Ruster Seehotel bekam er das Angebot, nach Salzburg, genauer ins Schloss Hotel Fuschl zu ziehen. Zur Verfügung standen ihm ein Team aus 25 Köchen und eine internationale Produktvielfalt der Luxusklasse. Fleischhaker entschied sich aber für Regionalität, und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie in der Spitzengastronomie noch nicht inflationär war. Ausschlaggebend war ein Seminar beim deutschen Drei-Sterne-Koch Dieter Müller, das Fleischhakers Einkaufsliste von einem Tag auf den anderen änderte. „Müller hatte ein Prachtexemplar einer Seezunge in der Hand: ein Kilogramm schwer, schön, fleischig, 1 A. Ich hätte sie sofort verarbeitet. Dieter Müller aber riecht daran, macht den Mistkübel auf, wirft den Fisch rein und lässt den Deckel zuschnalzen. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Ich bin ins Restaurant zurückgefahren und habe sofort die Karte umgeschrieben. Kellner, die schon 25 Jahre im Haus gearbeitet haben, konnten nicht glauben, dass ich Hummer und Steinbutt durch Forelle und Saibling ersetze. Wir haben einfach alles auf die Karte geschrieben, was der Fuschlsee hergibt. Die Frische war traumhaft. 30 bis 40 Kilogramm Fisch wurde täglich auf der Terrasse flambiert und über Fenchelholz geräuchert – die Gäste waren begeistert.“ Vier Jahre später machte sich der Spitzenkoch mit seiner Frau und Sommelière Petra selbstständig und übernahm den Salurnerhof in Elsbethen, der innerhalb kürzester Zeit zu den Top-Adressen Salzburgs zählte. 1991 verlagerte Fleischhaker seine Wirkungsstätte aus Platzgründen in den Ort Hallwang in Söllheim, in den sich ein 400 Jahre altes Pfarrhaus neben einer rosaroten Kapelle wie

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.07.2020
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